In verschiedenen Publikationen wird behauptet, dass ein hohes Metakognitionsniveau, verstanden als die Fähigkeit, den eigenen Denkprozess zu reflektieren, ihn zu überwachen und zu regulieren, dem Schüler in seinem Lernprozess helfen kann, indem es den Prozess des Konzeptwechsels erleichtert. Empirische Nachweise hierzu liegen kaum vor.
Diese Arbeit hat zum Ziel - mittels eine in zwei 9. chilenische Oberschulklassen durchgeführte empirische Studie - Hinweise zu finden für einen Zusammenhang zwischen dem Metakognitionsniveau des Schülers und dem Konzeptwechsel, den dieser während des Biologieunterrichts zum Thema "Zelle" leistet. Die dargestellte Hypothese spricht für einen positiven Zusammenhang zwischen beiden Variablen. Auf Grund der Befunde werden sowohl Konsequenzen für die weitere Forschung auf diesem Gebiet als auch praktische Konsequenzen für die Schulpraxis abgeleitet.
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