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Untersuchungen zum Einsatz technischer und mikrobiell hergestellter Enzymsysteme zur Hydrolyse der Lignocellulose in Maissilage

Christina Schober
ISBN 978-3-8325-2049-6
169 Seiten, Erscheinungsjahr: 2008
Preis: 35.50 EUR

Stichworte/keywords: Bioethanol , Enzyme / enzymatische Hydrolyse , Maissilage , Lignocellulose , Stärke

Bioethanol der ersten Generation wird hauptsächlich aus Zuckerrohr, Zuckerr"uben, Getreide und Körnermais hergestellt. Um die Herstellungskosten von Bioethanol auf das Kostenniveau von fossilen Treibstoffen zu senken, m"ussen g"unstige Rohstoffe mit hohem Anteil an cellulose- und hemicellulosehaltigen Bestandteilen, sogenannte lignocellulolytische Biomasse, eingesetzt werden (Bioethanol der zweiten Generation). Die vorliegende Arbeit untersuchte die Enzymsysteme von Penicillium brasilianum Batista und von Bakterienisolaten aus Termitendarm sowie verschiedene technische Enzympräparate, die durch eine effektive Hydrolyse der Lignocellulose in Maissilage eine hohe Ausbeute an vergärbaren Zuckern ermöglichen sollten. Die freigesetzten Zucker konnten mit {\slshape Zymomonas mobilis} zu Ethanol vergoren werden. F"ur die enzymatische Hydrolyse von vorbehandelter Maissilage erwies sich das extrazelluläre Enzymsystem von {\slshape Penicillium brasilianum} Batista IBT 20888 sowie ein technisches Mischpräparat am geeignetesten. Steigende Benzinpreise könnten den Bioethanol der 2. Generation bald wirtschaftlich interessant werden lassen.

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