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Die Bilanzierung der Kapitalanlagen von Lebensversicherungsunternehmen. Eine ökonomische Analyse bestehender nationaler Rechtsvorschriften

Grigory Shevchenko
ISBN 978-3-8325-1536-2
250 Seiten, Erscheinungsjahr: 2013
Preis: 40.50 EUR

Inhaltsverzeichnis (PDF)

Stichworte/keywords: Rechnungslegung, Lebensversicherung, Ökonometrie, Wertpapiere, Bilanzierung

Beim Produktionsprozess in der Lebensversicherung spielt das Kapitalanlagegeschäft eine entscheidende Rolle - einerseits als Sicherheitsmittel zur Absicherung der vom Versicherer übernommenen Risiken, andererseits prägt es das Leistungsprofil des Produktes Lebensversicherung dürch den Beitrag zum Gesamtüberschuss und folglich zur überschussbeteiligung.

Der nationale Gesetzgeber setzt sich neuerdings immer intensiver für die Sicherung der Qualität und Seriosität des Angebotes am Lebensversicherungsmarkt ein, u.a. durch die Anpassung der branchenspezifischen Bilanzierungsvorschriften für die Versicherungsunternehmen an neue Rahmenbedingungen.

Ein Beispiel dafür stellt eine Gesetznovellierung in Form des Versicherungskapitalanlagen-Bewertungsgesetzes (VersKapAG) dar, das klare Zielsetzung hatte - durch die Möglichkeit, die vorübergehende Schwankungen des Wertes von Wertpapieren nicht als Abschreibungen, sondern in Form stiller Lasten bilanziell zu erfassen, soll die überschussbeteiligung von den vorübergehenden Schwankungen der Werte geschützt werden.

Da die HGB-Rechnungslegung traditionell eine Reihe von unbestimmten Rechtsbegriffen, muss zunächst Gewährleistung der Objektivität der Anwendung überprüft werden. Die Analyse solcher bilanziellen Spielräume soll dabei nicht nur auf die Zusammenfassung und Darstellung des herrschenden Meinungsbildes reduziert werden, sondern eine historische Retrospektive einschließen.

Zentralfrage der Analyse der VersKapAG-Gesetznovelle ist die Quantifizierung und Beurteilung ihrer Normzwecke. Das wird dadurch erschwert, dass ihr inkrementeller Effekt nicht isoliert geschätzt werden kann - erstens, da die überschussgrößen in einem wenig transparenten Prozess entstehen und zweitens, da uneingeschränkt brauchbare Referenzen fehlen. Wir greifen dabei auf das Methodenarsenal zurück, das hypotetische "was-wäre-wenn" komparativen Analysen erlaubt. Erforderlich dabei ist eine Analyse der Faktoren, die ein accounting choice Prozeß bei den Lebensversicherungen beeinflussen.

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